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Ziel: 2023 Ratsversammlung Itzehoe
Samstag, 16. Oktober 2021 | Geschrieben von: msallach

Sport im Verein

Sport in Itzehoe

Vereine sind wichtige soziale Bindeglieder in unserer Gesellschaft.Selbst organisieren, was einem Spaß macht. Bestimmen, wie eine Freizeitgestaltung oder auch ein Engagement für eine Sache durchgeführt wird. Mitmenschen treffen und Freunde finden. Sich mit anderen Dingen als der beruflichen Tätigkeit befassen.
All diese, und noch weitere, Vorteile bieten Vereine und das Vereinsleben.

Leider ist dies in der Jetztzeit nicht mehr so attraktiv für Viele. Auch in Itzehoe haben Vereine Nachwuchssorgen, denn die Organisation eines Vereins bedeutet Zeitaufwand. Zudem ist ehrenamtliche Arbeit insgesamt durch fehlende Bezahlung, unattraktiver geworden. Viele meinen auch, nicht genug Zeit dafür zu haben.

Nehmen wir als Beispiel die Sportvereine. Viele Itzehoerinnen und Itzehoer gehen gerne zum Sport im Verein oder auch in einem Fitness Center. Manchmal wird dabei zwischen den Angeboten lediglich über den Preis entschieden. Bei Vereinen gibt es aber keinen Preis, denn der Mitgliedsbeitrag ist wichtig, den Verein insgesamt zu finanzieren. Er ist keine Bezahlung für die Gegenleistung.

Die Sportvereine in Itzehoe nutzen Hallenzeiten von städtischen Einrichtungen kostenfrei. Dabei muss es aus meiner Sicht auch bleiben. Auch das Schwimmzentrum wird zu Trainingszwecken kostenneutral genutzt. Auch diese Entscheidung finde ich richtig. Die Stadt tut hier etwas freiwillig und kann so die wichtige Vereinsarbeit unterstützen.

Letztendlich kommt zusätzliche Gesundheit der Menschen auch der Allgemeinheit wieder zu Gute.
Sogar sicherheitsrelevante Themen, wie Selbstverteidigungskurse oder Schwimmen lernen, können so indirekt unterstützt werden.

Um die Zusammenarbeit zwischen Stadtpolitik, Stadtverwaltung und Vereinen so optimal wie möglich gestalten zu können, muss man regelmäßig miteinander sprechen. Die Vereine untereinander sollten sich inhaltlich abstimmen können. Hallenzeiten und Nutzungszeiten für Schulsportanlagen sind dabei immer wieder ein kritisches Thema, weil nur begrenzt verfügbar.

Ich möchte mich in diese Gespräche, die schon jetzt zwischen dem Amt für Sport und Kultur und den Sportvereinen stattfinden, einbringen. Ich stelle mir auch eine Erweiterung dieser Gespräche in separater Runde mit den politischen Fraktionen im Rat und mit Bürger*innen aus Itzehoe vor. Dabei dürfen wir die in Itzehoe Land lebenden Sportinteressierten nicht vergessen.

Je mehr Menschen sich einbringen, desto besser wird das Angebot an und in Vereinen werden können. Je mehr Menschen sich informieren, desto mehr Mutige kann es geben, die sich in Vereinen aktiv einbringen und mitgestalten.

Öffentliche Großveranstaltungen wie den Störlauf oder auch lokale Events wir Triathlon sowie Spiele der Itzehoe Eagles kann die Stadt durch unkomplizierte Genehmigungen der Ordnungsbehörde unterstützen. Das kann bis zur Bereitstellung von Materialien für Absperrungen und Beschilderung gehen.
Ebenso kann die Stadt über ihre Informationskanäle wie Internet Auftritt, Stadtzeitung oder das Stadtmanagement aktiv die Steinburgerinnen und Steinburger auf die jeweiligen öffentlichen Veranstaltungen hinweisen.

Finanzielle Unterstützung der Sportstätten im Kreis Steinburg ist über die Gemeinnützige Fördergesellschaft FKS gGmbH über die Grenzen Itzehoes hinaus möglich. Durch meine Arbeit als Abgeordneter des Kreistages konnte ich persönlich verfolgen, dass immer mehr Gelder über diesen Weg in die Vereinsarbeit fließt. Das reicht von Zuschüssen für Trainer*innen über Sportgeräte bis hin zu Jubiläen und mehr.
Das ist gut so.

Itzehoe braucht aktive Vereinsarbeit, damit die Gesellschaft nicht nur über digitale Medien miteinander kommuniziert. Sportvereine sind ein wichtiger Teil dieser sozialen Treffpunkte, reale soziale Medien halt.

Ihr Manfred Sallach

für ein Itzehoe für die Menschen


Manfred Sallach

Manfred Sallach

Meine Familie und ich leben seit über zwanzig Jahren im Kreis Steinburg. Jetzt in Itzehoe. Ich bin politisch bei den Grünen aktiv, arbeite hauptsächlich als Lehrer und engagiere mich für Entwicklungsarbeit zusammen mit dem SES Bonn. Zusätzlich pflege ich Partnerschaften zu Tansania um die dortige Entwicklung zu unterstützen. Meine Interessen sind der Energiewandel und damit auch die Elektromobilität.